Schulungen erfolgreich planen
28 Jun
Autor: admin - Kategorie: Allgemein
Ein gutes Unternehmen zeichnet sich nicht nur durch eine gute Unternehmenskultur aus, sondern kümmert sich auch kontinuierlich um die Fort- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Regelmäßige interne und externe Schulungen durchzuführen, erfordert aber nicht nur Arbeitszeit, die für die Durchführung des Seminars benötigt wird, sondern auch Vorbereitungszeit.
Zeit sinnvoll nutzen
Ein Weiterbildungsseminar will gut geplant und vorbereitet sein. Nur dann wirft es einen echten Mehrwert für das gesamte Unternehmen ab, motiviert die Mitarbeiter und setzt neue Energien frei. Um diese Ziele zu erreichen, ist ein wenig Aufwand von Nöten und ein gut durchdachtes und gefülltes Programm sollte man seinen Mitarbeitern schon bieten. Da das ein wenig Zeit in Anspruch nehmen kann, werden, gerade bei Beteiligung externer Referenten, die Schulungen daher gern auf Wochenenden gelegt. Ob die aufgewendete Zeit als Überstunden angerechnet wird oder ob von den Mitarbeitern erwartet wird, zu ihrer Fortbildung einen Teil ihrer Freizeit zu opfern, ist gesetzlich nicht vorgeschrieben. Der Anreiz kann für die Mitarbeiter mit der Auswahl eines schönen Seminarhotels und einem kleinen Rahmenprogramm erhöht werden, sodass jeder gerne dabei ist. Das ist aber für die gelungene und effiziente Durchführung eines Seminars absolut kein Muss. Auch so sind die Möglichkeiten zur Kommunikation und zum Austausch mit den Kollegen um ein Vielfaches höher, als bei einer ein- bis zweistündigen Schulung in den Firmenräumen während der Arbeitszeit. Und auch wenn die Weiterbildung oberste Priorität hat, die Förderung eines guten Betriebsklimas darf gerne als Nebeneffekt mit betrieben werden. Wer seinen Mitarbeitern die richtige Life-Work Balance ermöglichen will, der veranstaltet ein solches Wochenendseminar möglichst nur von Freitag auf Samstag.
Externe Referenten sorgfältig auswählen
Wenn von Geschäftsführung und Mitarbeitern so ein Einsatz verlangt wird, sollte sich das Seminar auch lohnen. Wer seine Mitarbeiter ein ganzes Wochenende mit Referenten langweilt, von denen einer bekannte Inhalte vorkaut, die der nächste Referent dann noch einmal wiederholt, kann beim nächsten Mal nicht gerade mit hohen freiwilligen Anmeldezahlen rechnen. Die Mitarbeiter könnten außerdem auf die Idee kommen, dass hier ihre Zeit und die Ressourcen der Firma vergeudet werden. Eine gute Möglichkeit einer solchen Entwicklung gegenzusteuern ist es, die Mitarbeiter vorab zu befragen, in welchem Bereich Fortbildung gewünscht wird und ob es vielleicht sogar konkrete Vorschläge zu Referenten gibt. Es schafft ein gutes Klima, wenn die Belegschaft auf diese Weise aktiv in die Seminarvorbereitung mit eingebunden wird. Damit wird das Schulungswochenende zu einer gemeinsamen Unternehmung und nicht zu einem zwangsläufig “gestohlenen Wochenende”. Es ist außerdem empfehlenswert zumindest die Stunden, die tatsächlich im Seminarraum verbracht werden, als Überstunden anzurechnen.
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